Petrus und die Himmelspforte (Thema: Witze)

Petrus hat die Nase voll von der vielen Arbeit und will daher nur noch außergewöhnliche Fälle bearbeiten

Nach vielen Jahrmillionen an der Himmelspforte und entsprechend viel Arbeit hat Petrus gestrichen die Schnauze voll von den vielen Toten und dem ewigen Geheule wenn er malwieder jemanden in die Hölle schickt. Er geht daher zu Gott und bittet diesen darum, endlich in den Ruhestand gehen zu können. Gott aber hat Bedenken seine wichtigste Kraft wegzurationalisieren und einigst sich daher mit Petrus auf den Kompromiss, dass dieser nur noch besonders außergewöhnliche, spektakuläre Todesfälle bearbeiten müsse (die anderen Fälle - so wird beschlossen - werden einfach an billige Arbeitskräfte in der Hölle ausgelagert).

Gesagt, getan - und so hängt am nächsten Morgen an der Himmelspforte das Schild "Nur noch außergewöhnliche Fälle!" Viel Ruhe bleibt Petrus allerdings nicht, denn schon wenige Minuten später steht der erste außergewöhnliche Todesfall vor Petrus.

Der verstorbene Mann beschreibt:
"Ich vermutete schon lange, dass mich meine Frau heimlich betrügt. Also kam ich heute überraschend 3 Stunden früher von der Arbeit zurück, renne wie wild die sieben Stockwerke zu meiner Wohnung rauf, reiße die Tür auf, suche wie ein Wahnsinniger die ganze Wohnung ab und auf dem Balkon finde ich einen Kerl, der am Geländer hängt. Also, ich einen Hammer geholt, und dem Mistkerl erstmal ordentlich die Finger verkloppt bis er endlich runtergefallen ist. Und dann landet die Sau doch glatt direkt auf sonem Strauch und steht wieder auf als wär nichts passiert. Ich zurück in die Küche, greif mir den kompletten Kühlschrank und schmeiß das Ding vom Balkon. Treffer! Nachdem der Sack nun platt war, bekomm' ich aber von dem ganzen Stress einen Herzinfarkt und kipp tot um."
"Gut", sagt Petrus, "ist genehmigt, komm rein."

Kurz darauf steht schon der zweite Verstorbene vor der Tür:
"Nur außergewöhnliche Fälle!!", ruft Petrus. "Gut, ich bin einer!", sagt der Verstorbene und beginnt seine Geschichte zu erzählen: "Ich mach wie jeden Morgen meinen Frühsport auf meinem kleinen Balkon, genieß etwas die schöne Luft, schau hinüber zu den schönen Feldern und den hübschen Blümchen, als mir auf einmal so ein verkackter Drecksvogel auf die Schulter scheißt. Und wie ich so meinen Schuh ausziehn will um ihn nach dem Federvieh zu werden stolper ich plötzlich, fall über das Geländer und kann mich wirklich nur in allerletzter Sekunde ein Stockwerk tiefer außen am Geländer festhalten. 'Oh mein Gott', dachte ich mir 'Hab ich ein Glück! Das Leben ist mir wohlgesonnen!' Und da kommt plötzlich soein völlig wildgewordener Idiot an und haut mir wie ein bekloppter mit 'nem Hammer auf die Finger. Ich stürz ab, lande aber auf einem Strauch und brüll erfreut: 'Nochmal überlebt! Ich bin wirklich ein Glückspilz! Danke, Leben! Danke Natur, für diesen wunderschönen Strauch!' Das letzte was ich dann gesehen habe war ein Kühlschrank der in meine Richtung flog...
"Soso...", sagt Petrus, "klingt OK, komm rein."

Aber auch damit ist die Arbeit für Petrus nicht getan. Kaum hat er den Fall bearbeitet erscheint bereits die nächste Person:
"Nur außergewöhnliche Fälle!", ruft Petrus. "Kein Thema bei mir!", sagt der Verstorbene, "also: Ich hab sone völlig abgedreht geile Nummer mit irgendsoner Hausfrau geschoben, da kommt auf einmal deren Mann wie ein tollwütiger Elefant die Treppe hochgetrampelt. Ich blick mich panisch um, find nichts passendes und spring schließlich splitternackt in den Kühlschrank und dann..."
Petrus: "REIN!"
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