vierte Szene (Thema: Kabale und Liebe)

Inhaltsangabe zur vierten Szene des dritten Akts aus "Kabale und Liebe" von Friedrich Schiller

Schnellübersicht
  • Ferdinand und Luise sind im Haus der Millers. Sie reden miteinander.
  • Ferdinand meint, dass er nun keine Verpflichtungen mehr gegenüber seinem Vater habe. Er will, dass sie gemeinsam mit Luises Vater flüchten. Sie hätten schließlich sich selbst und ihre Liebe, alles andere wäre nicht so wichtig.
  • Ferdinand plant, einige Wertgegenstände von sich zu Geld zu machen. Außerdem wolle er Geld im Namen seines Vaters leihen. In der Nacht würde er dann einen Wagen zu Luise schicken in den sie einsteigen sollte und mit dem sie dann flüchten würden.
  • Luise ist skeptisch. Sie befürchtet, dass Ferdinands Vater sie verfluchen und überallhin verfolgen würde. Lieber wolle sie ihn verlieren, als ihn sich durch eine solche Tat zu erhalten.
  • Luise fühlt sich als Verbrecherin, da sie Vater und Sohn getrennt und die gesellschaftliche Ordnung auf den Kopf gestellt habe. Sie empfange nun die Strafe dafür. Ferdinand solle sich auf die Heirat einlassen und sie trauernd zurücklassen.
  • Ferdinand kann nicht glauben, was Luise ihm erzählt. Er glaubt, dass sie dies nicht aufgrund ihres Pflichtgefühls sagt, sondern weil sie einen neuen Liebhaber hat. Dann geht er.


1. Ort


Im Haus der Millers.


2. Personen


  • maennlich Ferdinand
  • weiblich Luise
  • maennlich Herr Miller (wird nur erwähnt)
  • maennlich Präsident (wird nur erwähnt)


3. wichtige Textstellen


Zitat: III, 4
Luise:

Wenn nur ein Frevel dich mir erhalten kann, so hab' ich noch Stärke, dich zu verlieren.

Zitat: III, 4
Luise:

Ich bin die Verbrecherin - mit frechen, thörigten Wünschen hat sich mein Busen getragen - mein Unglück ist meine Strafe, so laß mir doch jetzt die süße, schmeichelnde Täuschung, daß es mein Opfer war - Wirst du mir diese Wollust mißgönnen?

Zitat: III, 4
Luise:

Mich sollst du nicht mehr sehn - Das eitle betrogene Mädchen verweine seinen Gram in einsamen Mauern, um seine Thränen wird sich Niemand bekümmern - Leer und erstorben ist meine Zukunft - Doch werd' ich noch je und je am verwelkten Strauß der Vergangenheit riechen.

Zitat: III, 4
Ferdinand:

Kalte Pflicht gegen feurige Liebe! - Und mich soll das Märchen blenden? Ein Liebhaber fesselt dich, und Weh über dich und ihn, wenn mein Verdacht sich bestätigt.

Kommentare (16)

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schön wäre es noch, würden die Zitate erklärt werden und nicht einfach nur da stehen. So könnte man diese auch wirklich verstehen und nicht einfach nur lesen und dann verwundert sein, was damit gemeint ist.
ArnoNuehm (Gast) #
schön wäre es noch, würden die Zitate erklärt werden und nicht einfach nur da stehen. So könnte man diese auch wirklich verstehen und nicht einfach nur lesen und dann verwundert sein, was damit gemeint ist.
ArnoNuehm (Gast) #
Mir haben die Inhaltsangaben mehr als gut empfunden. DANKE, DANKE,DANKE an die Person/en die alles aufgeschrieben hat/haben. DANKE,DANKE
ArnoNuehm (Gast) #
wezwzzwzqpizwfdr8uewqf
ArnoNuehm (Gast) #
also ich muss sagen, ich bin begeistert
ArnoNuehm (Gast) #
Das erste Zitat ist nicht von Luise sondern von Ferdinand !
ArnoNuehm (Gast) #
nice
ArnoNuehm (Gast) #
Top Seite!!!
Gast88 (Gast) #
hi
ArnoNuehm (Gast) #
gutes analyse
homohater (Gast) #