zweite Szene (Thema: Kabale und Liebe)

Inhaltsangabe zur zweiten Szene des vierten Akts aus "Kabale und Liebe" von Friedrich Schiller

Schnellübersicht
  • Ferdinand ist allein und hält einen Monolog.
  • Er kann nicht glauben, dass Luise in Wirklichkeit so teuflisch gewesen sein soll wie es der Brief darstellt (gesamte Liebe sei nur vorgespielt gewesen). Dennoch sei die Handschrift im Brief Luises gewesen, was ihre Schuld beweise.
  • Ferdinand kann nicht fassen, dass alles gespielt gewesen sein soll: Die Tränen, das Erblassen, das Erröten, der erste Kuss usw.
  • Luises Verhalten erscheint dadurch aber sinnvoller: Sie habe das mutige Opfer gespielt und ihn zur Heirat mit Lady Milford ermutigt, weil sie ihn nie wirklich liebte. Gleiches gelte auch für ihre Ablehnung der Flucht, die er vorgeschlagen hatte.


1. Ort


In einem Saal beim Präsidenten.


2. Personen


  • maennlich Ferdinand
  • weiblich Luise (wird nur erwähnt)
  • maennlich Präsident (wird nur erwähnt)


3. wichtige Textstellen


Zitat: IV, 2
Ferdinand:

Das also war's, warum man sich so beharrlich der Flucht widersetzt! - Darum - o Gott! jetzt erwach' ich, jetzt enthüllt sich mir Alles! - Darum gab man seinen Anspruch auf meine Liebe mit so viel Heldenmuth auf, und bald, bald hätte selbst mich die himmlische Schminke betrogen!

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