13. Mai 1771
Inhaltsangabe zum Brief vom 13. Mai 1771 aus Goethes Werther
Schnellübersicht
- Werthers Freund Wilhelm hat angefragt, ob er Werther dessen Bücher nachschicken solle.
- Werther lehnt dies ab.
- Er brauche seine Bücher nicht mehr, "um sein Herz in Wallungen zu bringen" (also grob: um sich zu unterhalten).
- Er brauche nur noch seinen Homer, in dem er liest, um sich wieder zu beruhigen (Homer: berühmter Schriftsteller).
1. wichtige Textstellen
Zitat: 13. Mai 1771
Brauch' ich dir das zu sagen, der du so oft die Last getragen hast,
mich vom Kummer zur Ausschweifung und von süßer Melancholie
zur verderblichen Leidenschaft übergehen zu sehn?
Auch halte ich mein Herzchen wie ein krankes Kind;
jeder Wille wird ihm gestattet.
Charakteristisch für Werthers späteres Verhalten gegenüber Lotte und seiner Liebe zu ihr.
Letztlich stürzt ihn dies ins Verderben.
Die Zusammenfassungen hier sind in erster Linie anhand von Spiegel Gutenberg entstanden, daher kann sich das von anderen Ausgaben geringfügig unterscheiden.
Der Fehler wurde korrigiert.
Ich denke "in deM" er liest macht mehr sinn^^
mfg