24. Dezember 1771 (Thema: Die Leiden des jungen Werther)

Inhaltsangabe zum Brief vom 24. Dezember 1771 aus Goethes Werther

Schnellübersicht
  • Der Charakter des Gesandten mit dem Werther zusammenarbeiten muss macht ihm zunehmend Probleme. Er sei gefühlsarm, bürokratisch und pingelig.
  • Werther ist noch immer mit dem Grafen befreundet. Dieser sei ebenfalls unzufrieden mit dem Gesandten. Er ermuntert Werther aber dazu, die Situation zu akzeptieren und das beste daraus zu machen.
  • Dass der Graf Werther bevorzugt ärgert den Gesandten. Bei jeder Gelegenheit kritisiert er daher gegenüber Werther den Grafen. Da Werther den Grafen aber sehr schätzt bricht immer wieder Streit aus.
  • Werther beklagt sich nun über die Arbeit. Die Menschen findet er langweilig und ihre ewigen Lügen und Machtkämpfe kann er nicht nachvollziehen.
  • Werther hat eine Frau kennengelernt, welche er besuchte. Dabei traf er auf deren Tante, welche früher einmal schön und begehrt gewesen sein soll. Heute sei sie alt und arm und verstecke sich hinter ihrem Adelstitel. Nur noch von ihrer Nichte werde sie liebevoll behandelt.



1. wichtige Textstellen


Zitat: 24. Dezember 1771
Und das glänzende Elend, die Langeweile unter dem garstigen Volke,
das sich hier neben einander sieht! Die Rangsucht unter ihnen,
wie sie nur wachen und aufpassen, einander ein Schrittchen abzugewinnen

Kommentare (8)

Von neu nach alt
gutevseite
ArnoNuehm (Gast) #
"Nur noch von ihrer Nichte werde sie liebevoll behandelt."



Dies ist in Werthers Brief nicht gesagt, er führt nur das verbliebene Ansehen der Tante auf die umgängliche Art ihrer Nichte zurück.
Artemis (Gast) #
das <B>este daraus ...
ArnoNuehm (Gast) #
Danke für den Hinweis.

streit wurde zu "Streit" geändert.
wichtl (Admin) #
>S<treit
ArnoNuehm (Gast) #
Nee hast du meiner Meinung nicht..Wenig später heißt es ja auch,

dass Werther verärgert darüber ist wie der Gesandte über den Grafen spricht, da er ihn sehr schätzt.

Ansonsten Top-Page!
Jörn (Gast) #
"und er ergreift jede Gelegenheit, Übels gegen mich vom Grafen zu reden" ... "zu so Weltgeschäften sei der Graf ganz gut (...), doch an gründlicher Gelehrsamkeit mangle es ihm wie allen Belletristen. Dazu machte er eine Miene, als ob er sagen wollte: 'fühlst du den Stich?'"



Hm also so wie das für mich klingt, lästert der Gesandte eher bei Werther über den Grafen? Aber möglicherweise hab ich auch eine Textstelle übersehen, oder diese falsch interpretiert..=?
wichtl (Admin) #
"Bei jeder Gelegenheit kritisiert er daher gegenüber Werther den Grafen." - Falsch, der Gesandte lässtert über Werther bei den Grafen.
Vizard (Gast) #